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Am Donnerstag, 28. Februar, hat das EASA Committee neue EU-weite Regeln für den Betrieb unbemannter Flugobjekte (UAS) vereinbart, und die EU-Kommission wird diese in den nächsten Monaten als neues europäisches Gesetz verkünden. Mit einer Übergangsfrist bricht die neue Verordnung dann auch Landesrecht. Obwohl die Regeln vor allem für den Drohnenbetrieb entwickelt wurden, gelten sie auch für den gesamten Modellflug, mit Ausnahme des Indoor-Fliegens.

In den letzten Monaten ist es dem DMFV in enger Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Modellflugverband gelungen, eine Reihe wichtiger Änderungen an den Entwürfen durchzusetzen – dank der Unterstützung durch deutsche EU-Parlamentarier. Die dabei gewonnenen Freiheiten für den Modellflug sollten es möglich machen, auch unter EU-Recht die guten Bedingungen zu bewahren, die bisher gelten. Im Einzelnen wird sich das bei den kommenden Gesprächen mit dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur BMVI erweisen.

Die Freistellung für Aktivitäten im Rahmen von Vereinen und Verbänden

Die wichtigste Bestimmung des neuen EU-Rechts ist die Freistellung des „Modellflugbetriebs im Rahmen von Vereinen und Verbänden“ (Artikel 16). Auf der Grundlage dieser Bestimmung können die Behörden der EU-Mitgliedstaaten wie der angeschlossenen Nicht-EU-Länder auf Antrag eines Modellflugclubs oder -verbandes eine Genehmigung erteilen. Diese legt dann die Bedingungen für den Betrieb von Flugmodellen „im Rahmen“ dieser Clubs und Verbände fest. Grundlage dieser Genehmigung sind die derzeitig geltenden nationalen Vorschriften. Die einzige EU-Forderung ist, dass alle Modellflugpiloten, die Modelle mit einem Gewicht von mehr als 250 Gramm fliegen, sich in ein nationales Register eingetragen müssen. Das wiederum soll mit Registern in der gesamten EU verbunden werden. Modellflugverbände können das im Namen ihrer Mitglieder besorgen, was die Mitglieder nicht weiter belastet. Jedes DMFV-Mitglied bekommt so automatisch seine Registrierung, die in der gesamten EU gültig ist. Wenn ein Pilot in einem anderen EU-Land oder der Schweiz fliegen möchte, ist keine weitere Registrierung erforderlich. Das jeweilige Kennzeichen muss auf dem Flugmodell angebracht sein.

Die Rechtsvorschriften sehen keine weiteren Anforderungen oder Einschränkungen für den Betrieb von Flugmodellen im Rahmen dieser Genehmigung vor. Das bedeutet, dass das BMVI beschließen kann, den derzeitigen Rechtsrahmen beizubehalten, mit den bekannten Einschränkungen wie zum Beispiel dem Kenntnisnachweis für das Fliegen von Modellen über 2 Kilogramm und über 100 Meter Höhe oder der Versicherungspflicht.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Umfang der „Aktivitäten im Rahmen von Vereinen und Verbänden“. Der DMFV versteht das so, dass die Genehmigung zumindest für alle DMFV-Mitglieder und die Gäste unserer Vereine gelten soll. Eingeschlossen ist dabei nicht nur das Fliegen auf den Flugplätzen unserer Clubs, sondern an allen Orten, an denen wir auch derzeit fliegen können.

Multikopter

Über die Flugmodelle selbst, die in Vereinen geflogen werden dürfen, gibt es keine Angaben. Ob die generelle 100-Meter-Höhenbeschränkung für Multikopter-Modelle bleibt, wird sich bei den Gesprächen mit dem BMVI zeigen. Werden Multikopter aber professionell eingesetzt, verlässt der Pilot den Vereinsrahmen. Er kann dann unter den immer noch vergleichsweise freien Bedingungen der „Offenen Kategorie“ fliegen, in ganz Europa, oder aber im Rahmen der „Spezifischen Kategorie“ gezielt seine Aufgaben angehen. Die Spezifische Kategorie erlaubt Fliegen mit höherem allgemeinem Risiko zum Beispiel in bewohnten Gebieten. Statt einer Aufstiegsgenehmigung auf Basis einer Risikoabschätzung – die jedes Mal Geld kostet – kann der Pilot ein „Standard Szenario“ beantragen, und in dessen Rahmen Gebäude inspizieren oder Filmaufnahmen machen.

Zeitplan für die Anwendung der neuen Regeln

Es ist zu erwarten, dass die EU die neuen Regeln am 1. Juni 2019 veröffentlicht. Sie werden in der EU kurz nach ihrer Veröffentlichung in Kraft treten und ein Jahr später das nationale Recht ersetzen. Die Registrierungspflicht nach den neuen Regeln wird ein wenig mehr Zeit brauchen, die Genehmigung zum Weiterfliegen im Rahmen von Vereinen und Verbänden muss bis Mitte 2022 erteilt werden. Bis zu dieser Genehmigung – die bei uns gewiss nicht so lange auf sich wird warten lassen – können wir im Rahmen der bisherigen Gesetzgebung fliegen.

Modellfliegen außerhalb des Rahmens von Vereinen und Verbänden

Die neuen Regeln haben erhebliche Auswirkungen auf den Modellflug außerhalb des Rahmens von Vereinen und Verbänden. Vergleichsweise strenge Auflagen gelten dann auch für Länder, die entscheiden, ihren Verbänden keine besondere Betriebserlaubnis zu erteilen. Die Einschränkungen sind folgende:

-Gewichtsbegrenzung von 25 Kilogramm
-Fliegen nur in Sichtverbindung, geflogen in sicherer Entfernung von Personen und nicht über Versammlungen von Personen
-Höhenbegrenzung von 120 Metern über Grund
-Mindestalter von 16 Jahren, die ein Land auf 12 Jahre reduzieren kann, mit der Möglichkeit für jüngere Personen, unter der Aufsicht eines Piloten von mindestens 16 Jahren zu fliegen
-Alle Piloten, die unbemannte Flugzeuge mit einem Gewicht von mehr als 250 Gramm fliegen, müssen registriert werden und das Kennzeichen muss im Modell angebracht werden
-Alle Piloten müssen ein theoretisches Online-Wissenstraining absolvieren und eine Online-Prüfung ablegen (gültig für fünf Jahre).

Höchstens 120 Meter Flughöhe über Grund als gesetzliche Auflage hätten Hangflug außerhalb des Rahmens von Vereinen und Verbänden unmöglich gemacht. Gemeinsam mit den befreundeten Verbänden hat der DMFV im Gespräch mit der EU-Kommission jedoch erreicht, dass Segelflugmodelle bis 10 Kilogramm nun bis zu 120 Meter über dem Piloten fliegen dürfen. Wer also irgendwo im europäischen Ausland einen Hang nutzen will, der nicht durch andere Auflagen für den Modellflug geschlossen ist, darf das tun. Sein Segler (oder Elektrosegler) kann dabei ruhig einige hundert Meter über Grund fliegen, so der Pilot auf Sichtweite fliegt und das Modell nicht höher als 120 Meter über sich selbst hinaussteigen lässt.

Darüber hinaus wird die EU in Kürze eine Reihe von Anforderungen für die Zulassung und den Verkauf von unbemannten Flugobjekten („UAS“) festlegen. Diese gelten jedoch nicht für Flugmodelle, die „privat gebaut“ sind (definiert als „für den Eigengebrauch des Herstellers montiert oder hergestellt“). Das bedeutet, dass die Hersteller nur „flugfertige“ Flugobjekte zertifizieren müssen, nicht aber Modelle, die ohne Empfänger und Sender und weitere Elektronik geliefert oder von einer Servicefirma zusammengebaut werden.

Nächste Schritte

Die Hauptaufgabe des DMFV wird nun sein, sich im Gespräch mit dem BMVI die derzeit guten Bedingungen für den Modellflug bestätigen zu lassen. Aber die Arbeit hört damit nicht auf. Wir müssen die Umsetzung der neuen Vorschriften in der EU weiterverfolgen und insbesondere darauf achten, dass die Leitlinien zu den Vorschriften (zum Beispiel die Registrierung) sich auch praktisch umsetzen lassen. Viele unserer Mitglieder fliegen zudem regelmäßig in den benachbarten EU-Staaten oder in der Schweiz, weshalb wir mit den Verbänden in diesen Ländern zusammenarbeiten wollen. Wir möchten vereinbaren, dass wir nach den gleichen Regeln wie die Mitglieder dieser Verbände fliegen können – wo auch immer. Schließlich sind wir ein Europa. Gelingt auch das, bringt die strikte europäische Drohnen-Regulierung dem Modellflug einen echten Fortschritt.

Gerhard Wöbbeking


FAQs – die wichtigsten Fragen kurz beantwortet

Wann tritt die neue Regelung in Kraft?
Sie wird im EU-Amtsblatt ist am 1. Juni veröffentlicht, und ein Jahr später ist sie wirksam. Dann schließen sich weitere zwei Jahre Übergangsfrist an.

Betrifft die EU-Verordnung auch das Fliegen im Verein?
Indirekt ja. Der übergeordnete Verband (in unserem Fall der DMFV) ist aufgefordert, mit dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur über eine Betriebsgenehmigung zu verhandeln. Deren Bedingungen gelten dann für alle Verbandsmitglieder.

Was ist mit den Einzelmitgliedern?
Sie fliegen „im Rahmen“ ihres Verbandes und genießen so die Freiheiten, die dieser genehmigt bekommt. Das gilt dann auch auf den Wiesengeländen, die sie benutzen, und sie dürfen dann zum Beispiel höher als 120 Meter fliegen.

Was darf ein Modellflieger, der sich keinem Verband anschließen will?
Für den gelten – abgesehen von der bei uns obligaten Haftpflichtversicherung und anderen Auflagen – strenge europäisch einheitliche Bedingungen. Darunter:
– Mindestalter 16 Jahre
– Höhenbegrenzung von 120 Meter über Grund
– Registrierungspflicht des Piloten bei Modellen über 250 Gramm, die Nummer muss auf dem Modell stehen
– Online-Wissenstraining und Online-Prüfung müssen abgelegt sein („Kenntnisnachweis“)

Wenn ich im Ausland irgendwo am Hang fliegen will, darf ich das in Zukunft?
DMFV-Mitglieder werden eine internationale Registrierungsnummer erhalten, und der derzeit noch nationale Kenntnisnachweis wird hoffentlich international anerkannt. Damit – und mit ihrer international gültigen Versicherung – dürfen DMFV-Mitglieder dann an europäischen Hängen fliegen, so diese nicht für den Modellflug gesperrt sind. Wiegt ihr Segelflugmodell unter 10 Kilogramm, darf es beliebig hoch über Grund fliegen, wenn auch in Sichtweite und nicht höher als 120 Meter über dem Piloten.

Wird die europäische Registrierung nicht zu einem bürokratischen Albtraum?
Ein DMFV-Mitglied wird nichts davon merken, außer dass es sein Modell mit seiner Nummer markieren muss. Diese Pflicht gibt es bei uns in Deutschland ja schon im Prinzip mit dem hitzebeständigen Adressschild. Im Übrigen macht der internationale Luftsportverband FAI schon lange vor, wie das geht: Jede jemals auf der Welt ausgestellte FAI-Lizenz ist dort registriert. Wer internationale Wettbewerbe besucht, muss diese Lizenz-Nummer auf sein Modell schreiben.

Was ist mit Multikopter-Piloten? Wonach müssen die sich richten?
Fliegen sie im Vereinsrahmen, gelten für sie die gleichen Bedingungen wie für Piloten anderer Flugmodelle – ob die deutsche 100-Meter-Höhenbeschränkung für Multikopter bleibt, wird sich zeigen. Außerhalb des Vereinsrahmen gelten die gleichen Bedingungen wie für Modellflieger ohne Verband. Die Voraussetzungen für professionelle Aufgaben werden durch ein eigenes Regelwerk europäisch einheitlich erheblich verbessert.


EU-Kommission entscheidet
zugunsten der Modellflieger

Die EU-Kommission hat am 28. Februar 2019 eine neue EU-Verordnung verabschiedet, die unter anderem den Betrieb von Flugmodellen europaweit regeln soll. Nach Monaten der Ungewissheit ist damit nun eine Entscheidung zugunsten der Modellflugsportler gefallen. Im Wesentlichen wurden in dem nun abgesegneten Papier alle Punkte so verfasst, wie es der DMFV im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit EU-Parlamentariern, dem Schweizerischen Modellflugverband und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur immer wieder gefordert hatte. Damit ist sichergestellt, dass für Verbandsmitglieder keine Einschränkungen beim Betrieb von Flugmodellen zu befürchten sind und der Modellflugsport auch auf Europaebene zukünftig ohne Hürden ausgeübt werden kann.

Aber: Modellfug, der im „Rahmen von Vereinen und Verbänden“ durchgeführt wird, ist von diesen neuen Regelungen weitestgehend freigestellt. Das bedeutet: Modellflug wird auch in Zukunft weiterhin nach den geltenden, nationalen Bestimmungen reguliert werden … allerdings nur für Mitglieder der nationalen Verbände. Nicht organisierte Modellflieger werden sich künftig den strengen EU-Drohnenregulierungen unterwerfen müssen.

Hierdurch kommt den beiden Modellflugverbänden Deutschlands eine wachsende Bedeutung, aber durchaus auch eine größere Verantwortung zu.

In der endgültigen Verordnung sind die Punkte, die den Modellflug betreffen, so formuliert, wie es sich auch schon bei einem letzten Gespräch zwischen der EASA mit Experten in Agentur und EU-Kommission sowie Vertretern der europäischen Modellflugverbände, darunter auch der DMFV, abzeichnete:

  1. Der Modellflug muss sich nicht nach den Definitionen und Einschränkungen einer Betriebserlaubnis der sogenannten „Spezifischen Kategorie“ des Drohnenbetriebs richten.
  2. Generell wurden Altersbestimmungen gelockert und die EU gibt kein Mindestalter vor, wenn man im Rahmen eines Verbandes oder unter Anleitung eines erfahrenen Piloten fliegen will.
  3. Modellflugverbände und -Klubs sollen auf Verlangen von ihren nationalen Behörden Betriebsgenehmigungen erhalten, die das Modellfliegen „im Rahmen“ ihrer Organisation die gleichen Möglichkeiten und Freiheiten gewährt wie bisher.
  4. Es gibt eine dreijährige Übergangsfrist.
  5. Das Hangfliegen soll europaweit im Rahmen der „Offenen Kategorie“ ausdrücklich erlaubt werden, also auch ohne die besondere Betriebserlaubnis eines Verbandes.

Geteilte Freude ist doppelte Freude. Daher wird der 09. Juni 2019 ein Festtag in ganz Deutschland, denn dann ist Tag des Modellflugs. Der Deutsche Modellflieger Verband feiert mit Piloten, Herstellern, Fachhändlern und Vereinen das faszinierende Hobby. Und noch viel wichtiger: Alle zusammen begeistern Freunde, Verwandte und Kollegen mit dabei zu sein. Denn das WIR gewinnt!

Am Sonntagnachmittag auf dem Flugplatz stehen und zum ersten Mal das neue Modell in die Luft bringen. Für zehntausende Modellflugpiloten ist das immer wieder aufs Neue einer der schönsten Momente ihres Hobby-Lebens. Momente, die man einfach mit so vielen Menschen wie möglich teilen sollte. „Jeder kann mitmachen“, so lautet daher auch die Devise des Tags des Modellflugs. Und damit das vom Deutschen Modellflieger Verband ins Leben gerufene Ereignis überall in Deutschland ein großes Fest für das Hobby wird, sind alle Modellflugsportler dazu aufgerufen, Freunden, Bekannten und anderen Interessierten die Faszination unserer so vielfältigen Freizeitbeschäftigung näher zu bringen. Mitmachen kann, mitmachen sollte jeder, der sich für den Modellflug interessiert, ihn ausübt oder vielleicht auch selbst erst noch besser kennenlernen möchte. Egal wie, egal wo, egal wann: jede Unterstützung zählt.

#EinfachMachen
Die Idee hinter dieser Aktion ist denkbar einfach. Denn die besten Botschafter unseres Hobbies sind diejenigen, die es betreiben. Wenn jeder nur einen weiteren Bekannten, Verwandten oder Freund anspricht, ist schon viel erreicht. Dabei können wir es uns auch ruhig ganz einfach machen. Ob in der Kaffeepause im Büro oder auf dem Schulfest der Kinder: wir Modellflieger haben viele tolle Dinge zu erzählen, zu zeigen und zu erklären. Wir müssen es einfach nur machen. Also warum nicht einmal den Nachbarn von gegenüber mit auf den Flugplatz nehmen und per Lehrer-Schüler-Verbindung eine Runde über die Wiese drehen lassen? Oder einen kleinen Info-Stand auf dem Straßenfest aufbauen? Vereine können einen Tag der offenen Tür ausrichten und zum Schnupperfliegen einladen.

#LautWerden
Zusammen den Modellflug feiern und andere Menschen dafür begeistern, das ist das Ziel des Tags des Modellflugs. Und der beschränkt sich natürlich nicht nur auf den 09. Juni 2019. Auch in den Tagen, Wochen und Monaten davor oder danach ist jeder noch so kleine Beitrag ein Puzzlestück für den gemeinsamen Erfolg. Schließlich kann jeder Tag zu einem Tag des Modellflugs werden. Unter dem Hashtag #tdm19 sind alle Teilnehmer aufgerufen, ihre Aktionen und Beiträge in den Sozialen Medien zu teilen, von ihren Momenten der geteilten Freude Geteilte Freude ist doppelte Freude. Daher wird der 09. Juni 2019 ein Festtag in ganz Deutschland, denn dann ist Tag des Modellflugs. Der Deutsche Modellflieger Verband feiert mit Piloten, Herstellern, Fachhändlern und Vereinen das faszinierende Hobby. Und noch viel wichtiger: Alle zusammen begeistern Freunde, Verwandte und Kollegen mit dabei zu sein. Denn das WIR gewinnt! zu berichten. Denn je lauter wir werden und je mehr Reichweite unser gemeinsamer „Tag des Modellflugs“ bekommt, desto größer wird auch sein Erfolg.

#AlleAnBord
Jetzt sind wir alle zusammen gefragt, den Tag des Modellflugs mit Leben zu erfüllen. Gemeinsam können wir rund um den 09. Juni 2019 vielen, vielen Menschen die Möglichkeit bieten, an unserem faszinierenden Hobby teilzuhaben. Je mehr Interessierte wir in die wunderbare Welt des Modellflugsports mitnehmen, desto besser. Denn schließlich ist geteilte Freude ja bekanntlich doppelte Freude.


WARUM EIN „TAG DES MODELLFLUGS“?
Ziel dieser Aktion ist es, jedes Jahr zum Tag des Modellflugs“ mehr Leute für das Modellflug-Hobby zu begeistern. Und so unser Hobby noch fester in der Gesellschaft zu verankern und vor allem den Nachwuchs an diese sinnvolle Art der Freizeitbeschäftigung heranzuführen.

WAS IST DER „TAG DES MODELLFLUGS“?
Jeder Modellflieger weiß, was das Besondere an dieser Freizeitbeschäftigung ist. Am „Tag des Modellflugs“ lassen Piloten, Hersteller, Fachhändler und Vereine Interessierte an der Faszination Modellflugsport teilhaben.

WANN IST DER „TAG DES MODELLFLUGS“?
Der „Tag des Modellflugs“ findet jedes Jahr im Frühsommer statt, in diesem Jahr am 09. Juni. Dann sind alle Modellflug-Begeisterten aufgerufen, sich mit unterschiedlichsten Aktionen daran zu beteiligen. Es muss aber nicht zwangsweise der 09. Juni sein, auch davor und danach kann mitgemacht werden. Und grundsätzlich kann ohnehin jeder Tag ein „Tag des Modellflugs“ sein.

WAS PASSIERT AM „TAG DES MODELLFLUGS“?
Ob Schnupperfliegen, Flugtag oder Info-Stand. Ob Gespräch unter Kollegen, Youtube-Video oder Podcast: Möglichkeiten gibt es viele, unser großartiges Hobby am „Tag des Modellflugs“ zu präsentieren. Das Ziel ist es, den Modellflug zu feiern sowie andere Menschen dafür zu begeistern.

WIE NEHME ICH AM „TAG DES MODELLFLUGS“ TEIL?
Angefangen bei einem Ausflug mit einem Freund zum Flugplatz, einem Modellflug-Tag auf dem Vereinsgelände – jede Aktion ist am „Tag des Modellflugs“ gern gesehen. Jeder kann sich, im Rahmen seiner Möglichkeiten einbringen. Mehr Beispiele sind im nachfolgenden „Ideengeber” zu finden.

WO KANN ICH MITMACHEN?
Mitgemacht werden kann überall. Ob Zuhause, auf dem Modellflugplatz, im Garten oder bei einem Freund. Auch ob Indoor, im Bastelkeller oder an der frischen Luft spielt keine Rolle. Einfach unter dem Hashtag #tdm19 Euren Beitrag in den Sozialen Medien posten und schon ist Eure Aktion ein Beitrag zum „Tag des Modellflugs“.

WER KANN SICH BETEILIGEN?
Jeder. Ob langjähriger Modellflieger, Einsteiger, Modellflug-Interessierter oder Nachwuchspilot. Außerdem kommt es nicht darauf an, ob man als Verein, Familie oder Einzelperson mitmacht. Jeder kann sich am „Tag des Modellflugs“ beteiligen.


Ideengeber

Möglichkeiten, sich am „Tag des Modellflugs“ zu beteiligen, gibt es diverse. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Wer etwas Inspiration sucht, für den haben wir im Folgenden einige Anregungen zusammengestellt.

Ihr möchtet als Team oder Verein mitmachen? Ob ein Flugtag, ein kleiner Flohmarkt, ein Tag der offenen Tür oder ein Vereinsfest – die Möglichkeiten sind grenzenlos. Zeigt einfach allen, was Euer Hobby so besonders macht. Eine Flugshow, ein netter Grillabend mit Freunden, bei denen das Thema Modellflug im Mittelpunkt der Gespräche steht oder ein Schnupperfliegen auf dem Flugplatz. Bei diesen und anderen Aktionen könnt Ihr zeigen, was Euch am Modellflug so begeistert.

Eine Schnitzeljagd für die jüngeren Besucher wäre ebenfalls ein toller Beitrag zum „Tag des Modellflugs“. Außerdem können Workshops angeboten werden. Wie baue ich ein Modellflugzeug? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ich es fliegen darf? Solche und weitere Fragen können den Interessierten beantwortet werden.

Auch als Einzelperson kann man ohne Weiteres am „Tag des Modellflugs“ teilnehmen. Einfach mal den Kollegen oder Nachbarn auf den Flugplatz mitnehmen und ihm zeigen, wie ein Modellflieger seine Stunden so auf dem Vereinsgelände verbringt. Und wie schnell dabei die Zeit verfliegt. Wenn das Wetter gerade nicht mitspielt, dann bietet sich eine Führung in die Hobby-Werkstatt an.

Ihr möchtet als Familie mitmachen? Prima. Wie wäre es mit einem Ausflug zum Modellflug-Platz oder einer gemeinsamen Bastel-Stunde. Wenn das Hobby die ganze Familie begeistert, macht es umso mehr Spaß. Ein gemeinsamer Nachmittag mit einer kleinen Foto-Show, bei der in Erinnerungen geschwelgt wird, kann auch ein Beitrag zum „Tag des Modellflugs“ sein.

Der Nachwuchs ist die Zukunft unseres Hobbies. Vielleicht liegt ja noch ein altes Modell im Keller, mit dem die jüngsten Piloten einmal selbst testen dürfen, wie es sich anfühlt, ein Flugzeug vom Boden aus zu steuern? Ihr wollt Eure Projektwoche in der Schule dem Modellflug widmen? Kein Problem. Auf der Internetseite des DMFV könnt Ihr Euch Balsa-Gleiter bestellen und diese dann mit der ganzen Klasse testen. Eine Modellflug-Olympiade könnte einen krönenden Abschluss am Ende der Woche darstellen.

Auch ein Comic- oder Gedichte-Wettbewerb bringt viel Spaß. Und wer noch einen Schritt weiter gehen möchte: Ein Song oder ein Video über das Hobby Modellflug ist selbstverständlich ein Highlight. Fotos können auch gerne geteilt werden. Lasst uns teilhaben an Euren Modellbau-Geschichten. Und dabei den Hashtag #tdm19 natürlich nicht vergessen.


Tue Gutes und poste darüber. Unter dem Hashtag #tdm19 kann jeder Teilnehmer seinen individuellen Beitrag zum Tag des Modellflugs in den sozialen Medien posten. Wer Inspiration sucht oder sich über einzelne Aktionen informieren möchte, der findet uns in den großen sozialen Netzwerken:

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