DMFV Akademie

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Der Motorkunstflug ist einer der beliebtesten Sparten im Modellflugsport. DMFV-Sportreferent Michael Lübbers gibt wichtige Insider-Tipps für den erfolgreichen Einstieg.

  • Auswahl des Kunstflugmodells
  • Verschiedene Kunstflugfiguren
  • Hobbyprogramm Motorkunstflug
  • Bewertung von Kunstflugfiguren
  • Effektives Kunstflugtraining

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Grundlagen FPV-Copter

First Person View (FPV): fliegerisch anspruchsvoll, technisch komplex. Mit dem nötigen Basiswissen gelingt der Einstieg.

  • Grundlagen FPV-Technik
  • Besonderheiten Race-/Freestylecopter im Vergleich zu „Kameraschwebern“
  • Hardware/Software für Race- und Freestylecopter
  • Synergien der FPV/Copter-Technik mit dem „normalen“ Modellflug
  • Kurzer Abriss zu den rechtlichen Besonderheiten

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Modellfliegen in der Kategorie „Offen“

Modellflieger die, Mitglied im DMFV sind, fliegen im Verbandsrahmen und damit nach seit Jahren bekannten Regeln. Doch was bedeutet es, wenn man in der Kategorie „Offen“ und damit nicht im Verbandsrahmen fliegt. Wann bietet diese vielleicht Vorteile und was muss beachtet werden?

Für Eilige

Bis 120 m über Grund (am Hang bis 10 kg: über Pilot) erlaubt die EU das Fliegen mit Flugmodellen oder Drohnen in Sichtweite bis 25 kg in ganz Europa. Voraussetzung: Halter-Haftpflicht-Versicherung. Wiegt das Modell mehr als 250 g, muss der Pilot registriert sein, 16 Jahre alt und online mindestens den „Kleinen Drohnenführerschein“ A1/A3 beim Luftfahrt-Bundesamt abgelegt haben. Flugverbotszonen sind zu beachten, zu urbanen Bereichen und unbeteiligten Personen ist Abstand zu halten.

Für Gründliche

Das EU-Gesetz 2019/947 unterteilt das Fliegen in der Kategorie „Offen“ in die Unterkategorien A1 bis A3 und unterscheidet Drohnen und Flugmodelle der Klassen C0 bis C4 und „Privat hergestellt“. Für alle gilt eine Flughöhe bis 120 m und das Fliegen in Sichtweite. Eine gültige Versicherung ist Pflicht.

A1, Klasse C0 mit Modellen unter 250 g muss der Pilot nicht registriert sein, es gibt kein Mindestalter, das Modell darf nicht schneller als 19 m/sec. fliegen. Hat die Drohne eine Kamera, ist die Registrierung des Piloten aber Pflicht, und die Registrierungsnummer muss auf der Drohne stehen.

A1, Klasse C1 gilt für Drohnen bis 900 g. Zur Registrierung kommt hier als Voraussetzung fürs Fliegen der EU-Drohnen-Führerschein

A1/A3 samt Mindestalter von 16 Jahren. Die Drohne muss eine Seriennummer haben und diese sowie Angaben über den Flugweg senden können.

A2, Klasse C2 erlaubt, Drohnen bis 4 kg bis in die Nähe von 5 m zu unbeteiligten Personen zu steuern, im Langsamflug-Modus. Die Drohnen-Piloten müssen eine zusätzliche Theorieprüfung bestanden haben (großer EU-Drohnen-Führerschein A2) und die Drohne muss ebenfalls Seriennummer, Flugweg, Höhe usw. senden.

A3: Die Unterkategorie gilt für Flüge fern von Personen. Während des gesamten Fluges muss ein Abstand von 150 m zu urbanen Bereichen eingehalten und Unbeteiligte nicht gefährdet werden. Man darf ihnen in 30 m Höhe nicht näher als 30 m kommen, in größerer Höhe muss der Abstand entsprechend größer sein. Zur Unterkategorie A3 gehören drei Klassen:

Klasse C3 erfasst Drohnen bis 25 kg mit Seriennummern und Fernidentifizierung, aber ohne Langsamflug-Modus.

Klasse C4 ist gedacht für Flugmodelle bis 25 kg, die ganz einfach nach Betriebsanleitung geflogen werden können. Die EASA hat sich die Klasse ausgedacht, die Modelle warten noch auf Erfinder und Hersteller.

Klasse „Privat hergestellt“ erlaubt, fern von Personen alle Flugmodelle bis 25 kg Abfluggewicht zu fliegen. Wichtig ist die Klasse für den Hangflug, bei dem oft die Möglichkeit fehlt, im Vereinsrahmen zu starten. Wiegt das Modell weniger als 10 kg, müssen 120 m Höhe nicht über Grund, sondern über Pilot eingehalten werden; diese Segelflugmodelle dürfen auch einen Motor haben. Piloten brauchen den kleinen EU-Drohnen-Führerschein A1/A3.

Für DMFV-Mitglieder

Modellflieger werden sich vor allem für die Kategorie A3 und die Klasse „Privat hergestellt“ interessieren, wenn sie nicht im Vereinsrahmen fliegen können. Das gilt vielfach im Ausland, sogar auf Modellflugplätzen. Dabei möchte der DMFV mit einem neuen Kompetenznachweis auch den EU-Drohnen-Führerschein A1/A3 abdecken, so dass nicht zwei Nachweise nötig sind. Die deutsche A1/A3-Lizenz gilt auch europaweit. Die mit der Kategorie „Offen“ verbundene Altersbegrenzung von 16 Jahren kann zwar auf nationaler Ebene bis auf 12 Jahre gesenkt werden, das gilt aber jeweils nur in dem Land, das dies beschließt. Andernfalls muss ein Erwachsener mit A1/A3-Schein dabeistehen. Nicht zu unterschätzen sind die Möglichkeiten der Klasse C0: Die meisten RC-Wurfgleiter wiegen heute unter 250 g. Und die für alle Klassen nötige Versicherung gibt es mit der DMFV-Mitgliedschaft.


Jahreshauptversammlung DMFV 2021
Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie findet die JHV 2021 als digitale Mitgliederversammlung statt. Veranstaltungstermin ist Samstag, 27. März 2021 um 12:30 Uhr.
Die Teilnahme an der Mitgliederversammlung ist passwortgeschützt. Um aktiv wählen und abstimmen zu können, melde Dich bitte mit dem u. a. Formular bis zum 12. März 2021 verbindlich an. Voraussetzung zur Teilnahme ist eine aktive Mitgliedschaft im DMFV und eine funktionierende E-Mail-Adresse.
Die persönlichen Einwahlinformationen / Zugangsdaten erhältst Du spätestens zwei Tage vor der digitalen Versammlung.
Für Mitglieder, die nicht aktiv an Abstimmungen und Wahlen teilnehmen wollen, ist eine Live-Übertragung der JHV 2021 über die DMFV-Homepage vorgesehen.
https://www.dmfv.aero/uncategorized/jhv2021/

„Kenntnis- und Kompetenznachweis“ und „EU-Registrierung“

 

Die neue EU-Verordnung – Was Modellflieger wissen müssen

Daten für die EU-Registrierung ab 1. Januar 2021

Ab dem 1. Januar 2021 wird die EU-Registrierung für alle Betreiber von unbemannten Flugsystemen zur Pflicht. Ohne diese Registrierung ist also auch kein Modellflugbetrieb mehr möglich.
Entgegen der allgemeinen Anforderungen der Durchführungsverordnung DVO EU 2019/947 ermöglicht der Artikel 16 Abs. 4 den Verbänden, die Registrierung seiner Mitglieder in die europäische Datenbank en bloc vorzunehmen.
Hierzu fordert der Gesetzgeber die Eingabe folgender Daten: Namen, Vorname, Geburtsdatum, PLZ, Wohnort, Straße, Hausnummer, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Versicherungsnummer.


Mitglied werden

 

Lärmpasserstellung

 

Entsprechend unserer Aufstiegserlaubnis dürfen ausschließlich Flugmodelle mit Kolbenmotor oder Strahltriebwerk geflogen werden, für die der Pilot einen gültigen Lärm-Pass besitzt.

Auf unserem Modellfluggelände dürfen Flugmodelle bis zu einem maximalen Gesamtgewicht von 25 kg geflogen werden. Je nach Art des Antriebs gibt es verschiedene Grenzen für den zulässigen Schallpegel

Flugmodelle … Abfluggewicht Zulässiger Schallpegel
ohne Verbrennungsmotor
(Elektro)
25 kg Keine Begrenzung
mit Verbrennungsmotor   (Kolbenmotor) 25 kg 81 dB(A)/25m
mit Strahltriebwerk 25 kg 90 dB(A)/25m

Du hast ein Flugmodell mit Kolbenmotor oder Strahltriebwerk,
bist Mitglied in unserem Verein, hast aber noch keinen gültigen Lärmpass für dein Flugmodell?
Dann kontaktiere uns jetzt!

Alexander Kurz